Jetzt Desinfektions-geschädigte
Hände pflegen!



Handhygiene in Corona-Zeiten

Händewaschen hilft gegen Infektionen!

Unsere Hände berühren jeden Tag die unterschiedlichsten Oberflächen, greifen Werkzeuge ebenso wie Essen, dienen der Begrüßung und verrichten Handgriffe der Körperhygiene – und das alles mitunter, ohne zwischendurch gewaschen zu werden. Kein Wunder, dass die Hände bei den häufigsten Übertragungswegen für Krankheiten ganz weit vorne stehen – und zwar nicht erst seit der Entdeckung von SARS-CoV-2. Doch gerade Corona hat die Handhygiene zu einem wichtigen Bestandteil unseres Alltags gemacht. Denn gründliches Händewaschen schützt vor Infektionen.

Desinfektionsmittel – für und wider

Reicht in Zeiten des Corona-Virus eine normale Seife überhaupt noch aus? Eine Flüssigseife ist unter Umständen hygienischer als ein Seifenstück; insbesondere, wenn viele Menschen denselben Waschraum aufsuchen. Doch es gibt bislang keine Studien, die für die Normalbevölkerung einen Vorteil von Seifen mit antimikrobiellen Zusätzen erkennen lassen. Besteht ein erhöhtes Infektionsrisiko – wie zum Beispiel bei häufigem direkten Kontakt mit Kunden, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist oder Personen mit geschwächtem Immunsystem im selben Haushalt leben –, dann kann eine zusätzliche Händedesinfektion nach dem Waschen jedoch sinnvoll sein!

Was tun bei Desinfektions-geschädigter Haut?

Häufiges Händewaschen hat also viele Vorteile – aber auch einen Nachteil: Es trocknet die Haut aus. Insbesondere, wenn nach dem Motto „viel hilft viel“ verfahren wird und übermäßig heißes Wasser, besonders aggressive Reinigungsmittel und obendrein noch ein alkoholhaltiges Desinfektionsmittel verwendet werden, kann die alltägliche Hygiene schon nach kurzer Zeit sicht- und fühlbare Spuren hinterlassen.

Spannungsgefühle, spröde Haut und schließlich sogar rissige Fingerkuppen oder Knöchel zeigen an, dass die Hände ausgetrocknet sind! Seifen und Alkohol entfernen nämlich nicht nur Schmutz und Krankheitserreger, sondern auch Lipide aus der obersten Hautschicht. Das sind natürliche Hautfette, die einen Bestandteile der Hautbarriere bilden und zu ihrer Widerstandskraft beitragen. Werden sie ausgewaschen, kann die Haut austrocknen und gereizt reagieren. Verwenden Sie deshalb nach Möglichkeit pH-neutrale Handreiniger und nur handwarmes Wasser. Cremen Sie außerdem die Hände regelmäßig nach dem Waschen mit einer rückfettenden und rehydrierenden Hautpflege ein! Unsere atmungsaktiven Schaum-Cremes versorgen trockene Hände mit wertvollen Lipiden und Feuchtigkeit und unterstützen so die natürliche Barrierefunktion der Haut. Außerdem ziehen sie so schnell ein, dass man sie auch mehrmals täglich auftragen kann – ganz ohne einen störenden Fettfilm.

Tipps für richtiges Händewaschen

Im Ernst? Eine Anleitung zum Händewaschen? Was so banal klingt, wird im Alltag leider häufig nur unzureichend durchgeführt. Das beginnt schon mit der Dauer:

  • Hygienisches Händewaschen dauert mindestens 20 Sekunden
    Warum? Nach dieser Zeit ist die Anzahl der Keime auf der Haut auf ein Tausendstel reduziert – in Alltagssituationen reicht das vollkommen aus. Bei stark verschmutzten Händen darf es auch gerne etwas länger sein. Und lassen Sie keine Stelle aus.
     
  • Hygienisches Händewaschen ist flächendeckend
    Häufig verreibt man einfach nur die Seife in den Handflächen. Neben den Handinnenflächen sollten jedoch auch der Handrücken bis zum Handgelenk, die Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und die Daumen gereinigt werden. Vergessen Sie auch die Fingernägel nicht – und verwenden Sie zum Abtrocknen am besten ein Papierhandtuch.
     
  • Hygienisches Händewaschen endet mit gründlichem Abtrocknen
    Mikroorganismen fühlen sich in einem feuchten Milieu besonders wohl. Daher und um besonders hartnäckige Keime durch Reibung zu entfernen, ist es empfehlenswert, die Hände mit einem Einmalhandtuch gründlich abzutrocknen.