Jedes Kunstwerk
braucht Schutz.



Pflege tätowierter Haut

Weil du deine Haut nur Spezialisten anvertraust.

Tattoos können ein ganzes Leben erzählen. Wertvolle Erinnerungen, große Gefühle, wichtige Symbole: Du hast sie einem Künstler Deiner Wahl anvertraut und jetzt sind sie auf Deiner Haut verewigt. Aber damit dieses einzigartige Kunstwerk wirklich unvergänglich bleibt, bedarf die Haut einer speziellen Pflege – nicht nur direkt nach dem Tätowieren.

Die ersten Schritte nach dem Stechen.

Gerade am Anfang ist Sorgfalt angebracht. Das fertige Bild deckt der Tattoo-Artist zum Schutz vor Verschmutzungen und Keimen in der Regel ab: entweder mit einem Duschpflaster oder mit einer transparenten Folie – je nach Größe des Tattoos. Ein Duschpflaster kann bis zu drei Tage lang auf der Haut verbleiben. Eine Folie jedoch solltest du wieder entfernen, sobald sich die Haut geschlossen hat, damit die Hautpartie atmen und Feuchtigkeit entweichen kann. Andernfalls entsteht eine sogenannte „feuchte Kammer“ darunter und die Haut kann aufquellen und Schaden nehmen.

Die richtige Pflege vollendet das Kunstwerk.

Wenn du die Folie oder das Pflaster entfernt hast, beginnt die Pflege-Routine: Nach einer vorsichtigen Reinigung sollte das Tattoo zweimal täglich eingeschäumt werden, damit die Haut geschmeidig bleibt, nicht verschorft und es später keine Narben gibt. Hygiene ist dabei grundsätzlich wichtig: Fass dein Tattoo nur an, wenn es nötig ist – und immer nur mit sauberen Händen, damit es sich nicht entzündet.

1. Abtupfen statt rubbeln!

Nach dem Reinigen die Hautstelle mit einem fusselfreien Handtuch vorsichtig trockentupfen. Nicht reiben oder rubbeln – das könnte die frisch verheilten Stellen wieder aufreißen.

2. Nicht kratzen!

Dass die Haut manchmal juckt, ist ganz normal – kratzen ist trotzdem tabu! Denn dadurch gelangen unweigerlich Keime in die Wunde, sie kann sich entzünden oder Schorf bilden.

3. UV-Strahlung meiden!

Besonders in den ersten Tagen reagiert die Haut sehr empfindlich auf Sonnenlicht. Deshalb haben Solarium und Sonnenbäder erstmal Pause!

Atmungsaktive Pflege für ein perfektes Hautbild.

Dank ihrer leichten, luftigen Galenik eignet sich Skincair TATTOO Lipid Schaum-Creme mit Panthenol besonders gut zur Pflege von Tätowierungen: Die einzigartige Formulierung lässt sich angenehm sanft und reizfrei auftragen und legt sich wie ein atmungsaktives Schutznetz auf die Haut. Skincair TATTOO Lipid Schaum-Creme macht die Haut geschmeidig, lindert Juckreiz und Spannungsgefühle und versorgt sie intensiv mit Feuchtigkeit. Hautverwandte Lipide reparieren die Lipidmatrix in der Hautbarriere und fördern ihre Regeneration.

So wird deine Tätowierung noch schöner:

Auf geschmeidiger, gut mit Feuchtigkeit und Lipiden versorgter Haut kommen Tätowierungen gleich nochmal so gut zur Geltung: Schwarz wirkt intensiver; Farben strahlen heller. Was du sonst noch tun kannst, damit deine Tattoos „gestochen scharf“ bleiben, erfährst du hier.

1. Mach einen Bogen um Chlorwasser.

So verlockend es auch sein mag, das neue Tattoo im Freibad zu präsentieren – lass es! Solange die Haut noch nicht komplett verheilt ist, kann das Chlor im Badewasser die Farben ausbleichen.

2. Lass zusätzlichen Schmuck zuhause.

Der Hautschmuck muss reichen – trage keine Uhren oder Ketten auf dem Tattoo! Viele Legierungen enthalten Nickel, das in die gereizte Haut besonders leicht eindringen und Allergien auslösen kann.

3. Schalte einen Gang zurück beim Sport.

Sport ist grundsätzlich kein Problem – er unterstützt sogar die Wundheilung. Achte aber darauf, dass das Tattoo nicht mit scheuernder Kleidung in Berührung kommt. Dass die betroffene Hautstelle nicht gedehnt werden darf, versteht sich von selbst! Also lass es lieber langsam angehen.

4. Sorge für reichlich Flüssigkeitszufuhr.

Trinke reichlich – das hilft dem Körper nicht nur, eventuell überschüssiges Pigment auszuspülen, sondern unterstützt auch die Feuchtigkeitsversorgung der Haut von innen. Um es ganz klar zu sagen: Alkohol ist damit nicht gemeint! Der gefährdet sogar den Heilungsprozess und kann das Risiko kleiner Einblutungen erhöhen, da Alkohol die Blutgefäße weitet.

Auch im Sommer gut geschützt

Auch noch Jahre nach dem Stechen reagiert tätowierte Haut empfindlich auf Sonnenlicht. Deshalb: Schütze dein Tattoo nicht nur am Strand, sondern gegebenenfalls auch im Alltag mit einer effektiven Sonnencreme (LSF 50) vor Sonnenbrand! Außerdem bleicht UV-Strahlung die Farben aus; sie wirken dann verwaschen und unansehnlich. Merke: Je dunkler die Farben, desto mehr UV-Licht absorbieren sie.